Mein müdes Baby will nicht schlafen – was tun?

Was tun, wenn ein müdes Baby nicht schlafen will?

Fast jedes Schlafbuch auf dem Markt spricht über das Wort „müde“. Wenn wir zum Beispiel mit Neugeborenen arbeiten, sagen viele Bücher, dass das Ziel darin besteht, das Neugeborene müde, aber wach, hinzulegen. In den meisten Fällen funktioniert das ganz gut, aber manchmal eben nicht.

Ich möchte heute darüber sprechen, was passiert, wenn es eben nicht funktioniert.

Wenn wir über die Neugeborenenphase hinaus sind, sagen wir, bei einem Baby ab vier Monaten, kann Müdigkeit tatsächlich zu einer losen Assoziation mit Hilfsmitteln werden. Denke mal so darüber nach: Schlaf ist eine Reise. Wenn du an Punkt A bist, was wach bedeutet, und versuchst, zu Punkt B zu gelangen, was Schlaf bedeutet, dann wird der Weg dorthin wichtig.

Wenn du unsere Herangehensweise kennst, weißt du, dass wir die Reise selbst in den Griff bekommen müssen, damit unser Kind gut schläft. Das Ziel ist es, das Kind zu lernen, diese Reise ganz allein – oder unabhängig – zu machen, damit es, wenn es mitten in der Nacht oder während eines Nickerchens aufwacht, problemlos und selbstständig wieder einschlafen kann.

In einigen Fällen, wenn wir unser Baby in die Reise hineinhelfen, indem wir es durch Schaukeln oder Stillen müde machen, dann wird es bei einem natürlichen Erwachen mitten in der Nacht oder während eines Nickerchens nicht in der Lage sein, vom Punkt A zum Punkt B zurückzukehren. Es wird dich zurück ins Zimmer rufen, um ihm zu helfen, wieder in den Schlaf zu finden.

Warum das für sowohl das Baby als auch die Eltern problematisch wird, ist, dass du deinem Baby helfen musst, zumindest einen Teil des Weges zurückzulegen, was frustrierend für beide Seiten sein kann. Daher ist das Ziel, dem Baby beizubringen, wie es von Punkt A aus selbst einschlafen kann. Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist, sehr vorsichtig mit deiner Schlafenszeit- oder Nickerchenroutine umzugehen, damit dein Baby nicht in die müde Phase übergeht.

WAS DICH ERWARTET

Wie sieht Müdigkeit aus?

Müdigkeit kann schwer zu deuten sein, weil in einigen Fällen das, was du als Müdigkeit bezeichnest, eigentlich die erste Schlafphase sein könnte. Hier sind einige Anzeichen, auf die du achten solltest:

  1. Das Abdriften, oder was wir oft den „Sieben-Meilen-Blick“ nennen: Wenn du bemerkst, dass dein Baby ins Leere starrt, kann das ein Zeichen von Müdigkeit sein. Der beste Weg, dem vorzubeugen, ist, mit deinem Baby zu sprechen, es zu kitzeln oder es von der Brust oder der Flasche zu nehmen, bevor du das Stillen oder Füttern fortsetzt.
  2. Schweres Blinzeln: Achte darauf, dass die Augen deines Babys wach und nicht stark blinzeln. Das kann ein Zeichen von Müdigkeit sein. Das Beste, was du tun kannst, um dies zu vermeiden, ist, mit deinem Baby zu sprechen, ihm ein Lied zu singen oder es ein wenig zu kitzeln, um es wach zu halten.
  3. Augen für mehrere Minuten während des letzten Fütterns schließen: Auch hier solltest du sicherstellen, dass die Augen deines Babys während des gesamten Fütterns offen und aufmerksam bleiben.

Das Ziel ist, sicherzustellen, dass dein Baby während der gesamten Schlafenszeit-Routine wach bleibt und bereit ist, die Schlafreise von Punkt A aus zu beginnen.

Vielleicht merkst du, dass dein Baby plötzlich etwas mehr protestiert. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass dein Baby sich tatsächlich auf dich verlassen hat, um ihm irgendwie beim Einschlafen zu helfen, und nun ein wenig Schwierigkeiten hat, die Reise von Anfang bis Ende ganz allein zu meistern. Aber keine Sorge – die gute Nachricht ist, dass dein Baby innerhalb von ein paar Nächten lernen wird, die Reise unabhängig zu machen und endlich durchzuschlafen.

Wenn du mehr über die Schlafprobleme deines Babys sprechen möchtest, biete ich gerne ein kostenloses 15-minütiges Kennenlerngespräch an, um zu sehen, ob wir den Ursachen deiner Schwierigkeiten auf den Grund gehen können!

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Quellen: 

Erfahrungen & Bewertungen zu Sleepystar Schlafberatung - Carla Kurtin